Du weißt, was du fühlst.
Aber sobald du den Mund aufmachst –
ist es weg.
Das ist kein Sprachproblem. Es ist ganz einfach ein Körpergefühl.
Enge im Hals.
Ein Atem,
der flacher wird.
Das Gefühl
zu verschwinden -
genau dann, wenn du eigentlich da sein willst.
Viele Menschen kennen das besonders rund um das Thema Sexualität.
Nicht weil sie nicht wissen, was sie wollen.
Sondern weil der Körper schon lange gelernt hat:
Hier schweigen wir.
Scham sitzt nicht im Kopf.
Sie sitzt im Körper.
Im Atem. In der Haltung. Im Zögern vor dem ersten Wort.
Ich beginne nicht mit Sprache.
Ich beginne mit einer einfachen Frage:
Was macht dein Körper gerade?
Aus dieser Wahrnehmung entsteht meistens mehr als aus jedem Gespräch über Sexualität.
